Witz des Tages

Witz des Tages.net
Klickenswert


Musik News
Translate
Kinofilm Empire Me
25-01-2012, 17:43 | Category: Kino | Author: oleschik

Ganz unter dem Motto "Wenn dir die Welt nicht passt, bau dir deine eigene!" hat der Regisseur Paul Poet im vergangenen Jahr einen Film vorgelegt, der nicht besser in unsere Zeit passen könnte. Dem Unmut größerer und kleinerer Bürgerbewegungen aus allen möglichen Milieus und Lagern ist das aktuelle Klima der Forderung nach politischer Selbstbestimmung und Aufbruch zu verdanken. Der Film "Empire Me" hat das Zeug dazu, das filmisch-künstlerische Zeugnis dieser Bewegung zu werden.

Auf unserer Erde existieren nicht nur eine ganze Reihe offizieller Staaten, es gibt auch rund 500 sogenannter Mikrostaaten, die auf kleinstem Territorium mehr oder weniger anerkannt von ihren Nachbarn ihre Staatsgeschäfte treiben. Sechs davon hat sich der Filmemacher Paul Poet vorgenommen und sie in einem Dokufilm porträtiert. Da ist zum Beispiel ZEGG. Kennen Sie nicht? ZEGG ist kein exotischer Kleinstaat auf der anderen Seite der Welt, ZEGG ist mitten unter uns. Zumindest wenn man in Brandenburg lebt. Dort, in der Nähe von Bad Belzig im Landkreis Potsdam gelegen, befindet sich eine kleine autonome Gemeinde von Menschen, die "Freie Liebe" zu ihrer politischen Leitlinie gemacht haben. Liebe und Sexualität spielen bei diesem 1991 gestarteten Projekt noch immer eine große Rolle, Empire Me unternimmt allerdings den Versuch, den Zuschauer hinter die Kulissen einer selbstgesteuerten Kommune zu führen. Und was sich dort auftut ist wirklich spannend: auf dem Gelände eines ehemaligen Stasi Ausbildungslager haben sich heute gut 100 Menschen zusammen gefunden und unternehmen den Versuch, nach strengen ökologischen und sozialen Ansprüchen zu leben. Strikter Regionalismus und Bio Anbau sind die Leitlinien, auf die sich die Mitglieder der Kommune geeinigt haben. Sie bauen selber Nahrungsmittel an und halten Versammlungen im Weidezelt ab. Alles was produziert wird geschieht mit einem nachhaltigen Anspruch. Egal ob in der Nahrungsmittelproduktion oder in der Ausbesserung der Häuser. Das bedeutet natürlich auch, dass es keinen Kaviar zu essen gibt, sondern eher heimische Gemüsesorten. In einem verlassenen Fleck im Osten Deutschlands hat sich eine Gruppe von Individualisten zusammen gefunden, die unter verworrenen Sprüchen der Vergangenheit in ihrem Zukunftslabor Modelle für das Leben nach der Klimakatastrophe erprobt.

Autonome Länder und Orte sind im Film der vergangenen Jahre immer wieder ein Thema gewesen. Denkt man beispielsweise an Radio Rock Revolution wird evident, wie spannend Outlaws auf ihrem eigenen Territorium für Filmemacher zu sein scheinen. Allerdings, der Vergleich mit der britischen Musikkomödie aus dem Jahr 2009 funktioniert nicht ganz. Denn die in Empire Me dargestellten Mikronationen gibt teilweise schon seit langem und sie machen auch keine Anstalten zu verschwinden. Christiania zum Beispiel. Mitten in Kopenhagen gelegen ist diese autonome Stadt in der Stadt für Dänen teilweise ein Sehnsuchtsort, teilweise ein Stein des Anstoßes gewesen. Die vermutlich bekannteste der sechs porträtierten Mikronationen blickt auf eine gut 50 jährige Geschichte zurück, in der die Bewohner der ehemaligen Kasernenanlage schon öfters vor der Vertreibung aus ihrem Domizil standen. Gerade in Christiania wird die Spannung besonders deutlich, die eine Mikronation ihrer Bevölkerung immer auch auferlegt. Nutzt man den neu geschaffenen Raum – erst einmal befreit von sämtlichen juristischen und legislativen Eingriffen – dafür, eine neue und vielleicht bessere Welt zu schaffen, oder geht es um die ganz eigenen Interessen? In Kopenhagen sah (und sieht) es immer auch so aus, als würde der autonome Raum auch von Kleinkriminellen und Drogendealern als Rückzugsraum und Marktplatz genutzt. Während idealistischere Bewohner das Modell einer besseren Welt erproben oder den ganz persönlichen Rückzug genießen, ist eine kleine Gruppe immer auf die Verfolgung eigener Interessen bestrebt gewesen.

Genauso breit gefächert wie die dargestellten Mikrostaaten sind, ist das Gefühl nach dem Verlassen des Kinos. Einerseits hat Poet mit seinem Film wunderbare Eigeninitiativen und Menschen gezeigt, die tief davon überzeugt sind, das richtige zu tun, andererseits bleibt der Eindruck von mehr oder weniger verschrobenen Einzelinitiativen. Ein gesellschaftskritischer Film, zu dem man diese Dokumentation getrost zählen darf, sollte auch Möglichkeiten der Übertragung in die Alltagswelt der meisten Menschen geben.

Benedict Cumberbatch – der neue, moderne und liebenswert exzentrische Sherlock Holmes
20-01-2012, 16:16 | Category: Stars | Author: oleschik

Sherlock Holmes ist wieder in Mode. Mit dem Start des neuen Hollywood-Blockbusters ist der englische Privatdetektiv wieder modern geworden und zieht vermehrt junges Publikum in die Kinos. Auf diesen Zug ist auch die BBC (britische Rundfunkanstalt) aufgesprungen und hat 2010 gleich drei neue Spielfilme ins Fernsehen gebracht.

Die Hauptrolle in diesen Fernsehfilmen, die unter dem Seriennamen "Sherlock" liefen, spielte der britische Schauspieler Benedict Cumberbatch. 1976 in London geboren, schaffte er es mit dieser Rolle erstmals, auch im Ausland auf sich aufmerksam zu machen. Seit 2000 ist er als Schauspieler tätig, wurde aber hauptsächlich mit den Rollen von Verlierern und schlechten Liebhabern belegt.

Mit der Verkörperung des genialen und ebenso exzentrischen Holmes konnte Cumberbatch erstmals sein ganzes schauspielerisches Können unter Beweis stellen. Und das tat er auch. Die Serie "Sherlock" lief auch in Deutschland mit so großem Erfolg, dass schon 2012 die nächsten drei Filme von der BBC ausgestrahlt werden. Bei uns in Deutschland flimmern die Folgen bei der ARD über den Bildschirm.

Erstmals wurde die Romanvorlage von Sir Arthur Conan Doyle in unsere moderne Zeit importiert. So darf Cumberbatch statt mit Pfeife, mit bis zu drei Nikotinpflastern herumlaufen und stylische Handys benutzen. Sein Kollege und Freund Dr. Watson schreibt die erlebten Geschichten nicht mehr in ein Tagebuch, sondern lässt die ganze Welt an ihren Abenteuern über seinen Blog teilhaben.

Durch den Erfolg dieser Serie hat auch Cumberbatchs Karriere einen verdienten Aufschwung erhalten. 2011 stand er als Frankenstein auf der Bühne des National Theatre in London und erhielt überaus positive Kritiken. Des Weiteren wird er den DrachenSmaug mit Hilfe von Computeranimierung in der Tolkien Verfilmung "Der kleine Hobbit" darstellen. Derzeit sind die Verhandlungen für den neuen Star Trek Film abgeschlossen, in dem Cumberbatch einen bösen Gegenspieler der Star Trek Crew übernehmen wird. Bestätigen will er dies zwar noch nicht, aber die Dreharbeiten scheinen schon angelaufen zu sein, ließ Cumberbatch doch verlauten, dass er für seine Rolle nonstop trainieren muss.

Auch privat hat sich bei Cumberbatch einiges getan. Mit dem Aufschwung seiner Karriere hat auch er in seinem persönlichen Umfeld aufgeräumt und sich von seiner langjährigen Freundin und Schauspielkollegin Olivia Poulet getrennt. Doch niemanden verwundert es, dass er schon wieder in neuen weiblichen Händen ist. In Venedig zeigte er sich auf dem roten Teppich mit der Designerin Anna Jones. Wir gönnen es ihm und hoffen noch viel Neues von diesem talentierten Schauspieler zu sehen.

Micaela Schäfer auf der Suche nach ihrem Traummann
20-01-2012, 16:16 | Category: Stars | Author: oleschik

Ihr Name ist zurzeit in allen Medien zu finden, und ihre Bilder erst recht. Denn schließlich ist sie es, von denen sich so manch ein Dschungelcamp-Fan zumindest ein paar Nacktszenen an der Grenze zum Soft-Porno erhofft. Micaela Schäfer hat diese Rolle übernommen, und sie ist ihr bislang auch absolut gerecht geworden. Auch wenn sie sich zur Zielscheibe spöttischer Bemerkungen des Moderatorenduos Sonja Zietlow und Dirk Bach macht, verzichtet sie nicht auf freizügige Bäder im Dschungel-Tümpel. Und schon im Vorfeld der Sendung sorgte sie für die nötige Aufmerksamkeit, indem sie bekannt gab, "Nippelbömmel" mit ins Camp zu nehmen. Die braucht und trägt natürlich nur, wer ab und an auch Nippel zeigt, so dass diese Ankündigung zumindest bei einem Teil des männlichen Publikums die entsprechende Erwartungshaltung festigte.

Die Berlinerin vom Jahrgang 1983 hat ihre exhibitionistische Ader schon früh auszuleben begonnen. Die Schule brach sie vor dem Abitur ab und absolvierte zunächst eine Ausbildung zur Pharmazeutisch-Technischen Assistentin (PTA). Nach einigen Siegen bei verschiedenen Wettbewerben fokussierte sie sich allerdings mehr und mehr auf eine Karriere als Foto-Modell. Eine Brustvergrößerung sollte sie Ihrem Traumbusen – und wohl auch dem Ideal vieler ihrer zahlreicher werdenden Fans – näher bringen. Fotos für den "Playboy", "Big Brother"-Auftritte im Container, ein achter Platz bei der Casting-Show "Germany's Next Topmodel" auf ProSieben und im Herbst 2011 auch die Rolle als Gesicht der Erotikmesse "Venus" in Berlin waren weitere Meilensteine. Miss Ostdeutschland war sie auch schon, aber ob es nun auch zur Dschungelkönigin reicht, wird sich erst noch zeigen müssen.

Für den Fall, dass die Modell-Karriere sich am Ende doch nicht ganz so entwickeln sollte wie erhofft, strickt Micaela Schäfer auch an einem "Plan B". Als DJane legte sie schon mehrfach in Techno- und House-Clubs auf und versah ihren Job dabei auch schon mal "oben ohne". Was ihre privaten Ziele und Visionen angeht, gibt sie sich indes eher bieder. In einer großen deutschen Boulevardzeitung klagte sie, sie sei seit vier Jahren Single, was weder sie noch ihre Umgebung verstehen könnten. Mit ihren persönlichen Zukunftsplänen, so Schäfer, unterscheide sie sich wohl gar nicht von Millionen anderer junger Frauen. Sie träume davon, ihren Traummann kennen zu lernen und eine Familie zu gründen. Nachwuchs plant sie auch. Einen Jungen und ein Mädchen hätte sie gern, idealerweise als Zwillingspärchen. Hund und Meerschweinchen runden ihre Traum-Idylle ab. Vielleicht entflammt ihr Einsatz im Dschungel ja das Herz des richtigen Verehrers und lässt zumindest einen Teil ihres Traums schon bald Realität werden?

Advertisement










  • Bookmark and Share